Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Kreis Euskirchen plant neue Rettungswachen

KREIS EUSKIRCHEN. Der Rettungsdienst im Kreis Euskirchen expandiert. Unter anderem vor dem Hintergrund steigender Einsatzzahlen im operativen Rettungsdienst und in der Leitstelle hat der Kreistag eine Anpassung des Rettungsbedarfsplans beschlossen. Dieser sieht unter anderem die Einführung des Telenotarztsystems sowie die Einrichtung neuer Rettungswachen vor.

Unter anderem wurde beschlossen, einen dritten Rettungswagen in der Kreisstadt Euskirchen einzusetzen. Zudem ist geplant, einen Rettungsstandort an der Wallenthaler Höhe in Höhe des Abfallwirtschaftszentrum sowie in der Ortschaft Marmagen zu etablieren. Die beiden neuen Standorte unterliegen einer Evaluationsphase bis 2018.

Als Ergänzung zu den Notarzteinsatzfahrzeugen wird der Telenotarztdienst auf den Rettungswachen in Marmagen, Tondorf, Rescheid, Bad Münstereifel und Euskirchen (dort auch für Intensivtransporte) eingeführt.

 

Neujahrsempfang im Zeichen der Gefahrenabwehr

EUSKIRCHEN. Rund 400 Vertreter aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Vereinen, Sozialverbänden, Behörden, Institutionen, Militär und Presse konnte Landrat Günter Rosenke bei seinem nunmehr 23. Neujahrsempfang im Kreishaus Euskirchen empfangen. Thema des Abends war der Rettungsdienst im Kreis Euskirchen, der jüngst auf eine 50-jährige Geschichte zurückblicken konnte. An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes teil, die die mehr als 4.260 Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Euskirchen vertraten.

„Diese großartige Arbeit verdient es, dass wir gemeinsam darüber sprechen und erkennen: Ohne diese Einrichtung würden wir unserem Slogan »Kreis Euskirchen-einfach wohl fühlen« nicht gerecht werden“, so Landrat Rosenke in seiner Ansprache. Beim Rettungsdienst arbeiteten „Menschen für Menschen“ rund um die Uhr und sorgten dafür, dass man sich im Kreis Euskirchen nicht nur wohl, sondern auch sicher fühlen könne.



Der Landrat erinnerte in diesem Zusammenhang an das Unwetter im Jahr 2016, wo kleine Bäche innerhalb kürzester Zeit zu reißenden Fluten wurden. „Auf manchen Straßen stand das Wasser eineinhalb Meter hoch, Keller liefen voll, Menschen mussten mit Schlauchbooten gerettet werden, Bäume stürzten auf Autos. In Kommern und weiteren Dörfern der Stadtgebiete Mechernich und Zülpich herrschte »Land unter«“, so Rosenke.

Innerhalb von wenigen Stunden seien bei der Rettungsleitstelle 584 Notrufe eingegangen. Mehr als 500 Helfer seien zeitweise gleichzeitig im Einsatz gewesen, und das bis zu 22 Stunden nonstop. Dabei sei es vor allem wichtig gewesen, die Hilfe in der Leitstelle zu koordinieren, was hervorragend funktioniert habe, so der Landrat. Besonders freute er sich darüber, dass die Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlichen Kräften so professionell abgelaufen sei. "Ohne unsere vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter würde der Rettungsdienst nicht funktionieren. Von rund 2000 Rettungskräften im Kreis Euskirchen sind 1800 Ehrenamtler“, sagte der Landrat.
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Feuerwehren unterstützen MoFüSt Rheinland

EUSKIRCHEN. Die Feuerwehren im Kreis Euskirchen beteiligen sich an der Mobilen Führungsunterstützung Rheinland. Noch bis zum 2. Januar werden im gesamten Kreisgebiet Experten für die Stabsarbeit vorgehalten, die im Einsatzfall Einsatzleitungen im gesamten Regierungsbezirk Köln bei der Bewältigung von Großlagen unterstützen können.

 


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