Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Ehrenmedaille des KFV für Franz-Josef Becker

SISTIG. Für sein herausragendes Engagement für die Freiwillige Feuerwehr wurde Brandinspektor Franz-Josef Becker von der Löschgruppe Sistig mit der Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Die Ehrung führte der stellv. Verbandsvorsitzende Harald Heinen durch.

Ende 1977 trat Franz-Josef Becker in die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Kall, Löschgruppe Sistig, ein. Nach der Absolvierung der Grundausbildung legte er im  Juli 1988 seine Gruppenführer-Prüfung und im Dezember 1993 die Zugführerprüfung ab. 1994 übernahm er die Löschgruppenführung. Gleichzeitig hielt er die Löschzugführung des Löschzuges II mit den Löschgruppen aus Sistig und Wahlen – zunächst als Stellvertreter und ab 2004 als Zugführer – inne.

2002 wurde Becker mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber und 2013 mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold durch den Innenminister NRW ausgezeichnet. Mit dem Erreichen der Altersgrenze für den aktiven Feuerwehrdienst legte er die Position des Löschgruppenführers in jüngere Hände, stellte aber gleichzeitig den Antrag auf Verlängerung der aktiven Dienstzeit auf 63 Jahre.

Franz-Josef Becker war und ist Feuerwehrmann durch und durch. Er verstand es während seiner Dienstzeit als Löschgruppenführer, ein junges und hoch motiviertes Team aufzubauen und eine funktionierende Löschgruppe an seinen Nachfolger zu übergeben. Maßgeblich war er am Erweiterungsbau der Fahrzeughalle und der Neugestaltung und Erweiterung des Schulungsraums beteiligt.

 

Anteilnahme nach Tod im Einsatz

NRW. Die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen nehmen Anteil am Tod des 54-jährigen Löschgruppenführers der Feuerwehr Büecke, der in der Nacht zum 23. März während eines Einsatzes verstarb. Der Verband der Feuerwehren in NRW bittet die Wehren, für die Dauer von 7 Tagen Trauerflor an den Einsatzfahrzeugen zu befestigen.

 

Austausch mit der Ministerpräsidentin

EUSKIRCHEN. Auf die Einladung des SPD-Kreisverbandes hin hatten am Freitag, 24. März 2017, rund 30 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Euskirchen die Möglichkeit, hautnah mit der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ins Gespräch zu kommen. Darunter waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehren. Rund eine Viertelstunde blieb den Einsatzkräften, um sich mit der Regierungschefin auszutauschen.

„Wo drückt denn der Schuh? Was kann ich für sie tun?“, forderte Hannelore Kraft die Wehrleute auf, aktuelle Probleme aufzuzeigen, die sie an der Ausübung ihres Ehrenamtes hindern. Die stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwartin Kerstin Brandhoff nahm dieses Gesprächsangebot an und verwies auf den Landesjugendring. Dabei plädierte sie für eine höhere Zuweisung von Mitteln aus dem Kinder- und Jugendförderplan, insbesondere zur Förderung von Freizeit- und Bildungsmaßnahmen. Rund 76.000 Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 27 sind in den Jugendfeuerwehren und Feuerwehren aktiv. Die Zuwesiung betrage aber gerade einmal 0,5 Prozent, so Brandhoff. „Ich weiß natürlich nicht jedes Detail“, gestand Hannelore Kraft, doch sie machte sich eifrig Notizen und sagte zu, sich auch dieses Themas anzunehmen.

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat und Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes, Markus Ramers, diskutierten die Retter anschließend über die Wertschätzung und Förderung des Ehrenamtes. Dabei machten die Wehrleute, darunter der stellv. Leiter der Gemeindefeuerwehr Weilerswist Jürgen Schmitz, der ehemalige Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Weilerswist Wolfgang Hecker, der Gemünder Löschzugführer Wolfgang Fuchs und KFV-Geschäftsführer Oliver Geschwind deutlich, dass es den Einsatzkräften weniger um monetäre Zuwendungen ginge, sondern vielmehr um die Anerkennung der geleisteten Arbeit. Gemeinsam mit den anwesenden Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes forderten sie Lösungen zu finden, von denen auch die Rettungskräfte der Hilfsorganisationen profitieren würden. Denn im Einsatz arbeiten alle Einsatzkräfte Hand in Hand.

 


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