Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Blankenheim möchte das Ehrenamt in der Feuerwehr fördern

BLANKENHEIM. Die Gemeinde Blankenheim hat ein Signal zur Förderung der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen gesetzt. Der Ausschuss für Generationen und öffentliche Sicherheit beschloss einstimmig, verschiedene Vergünstigungen und Prämien einzuführen.

Insgesamt sollen die rund 500 Mitglieder der Gemeindefeuerwehr folgende Leistungen erhalten:

  • freies Parken auf den gebührenpflichtigen Parkplätzen der Gemeinde Blankenheim, bspw. in Blankenheim selbst oder am Freilinger See.
  • Übernahme der Kosten für den Erwerb des Mofaführerschein für Jugendfeuerwehrangehörige, alternativ Bezuschussung eines Fahrradneukaufs mit 90 Euro.
  • Zuschuss in Höhe von 30 Euro pro Jahr zu einem Fitnessprogramm beim einem ortsansässigen Gesundheitszentrum
  • Anerkennungsprämie von 150 Euro (mind. 20-jährige Mitgliedschaft) bzw. 250 Euro (bei längerer Mitgliedschaft als 20 Jahre) beim Wechsel in die Ehrenabteilung.
  • Übernahme der Kosten zum Erwerb des Führerscheins der Klassen C oder CE bis maximal 1.500 Euro.
  • Erhöhung der Aufwandsentschädigung für stellvertretende Löschgruppenführer in Höhe von 50 Prozent der Aufwandsentschädigung eines Löschgruppenführers. Löschgruppenführer erhalten bereits 31 Euro im Monat, ihre Stellvertreter nun 15,50 Euro im Monat.

Der Kreisfeuerwehrverband hatte unlängst zu dem Thema Altersrente für Feuerwehrangehörige Stellung genommen. Der Blankenheimer Vorstoß greift vor allem das Thema "Mitgliederbindung" auf, das auch im Projekt FeuerwEhrensache der Landesregierung aufgegriffen wurde.

 

Diskussion um Altersrente für Feuerwehrangehörige

KREIS EUSKIRCHEN. Das Thema „Altersrente für Feuerwehrangehörige im Kreis Euskirchen" wird derzeit im politischen Raum aufgegriffen. Die „Kölnische Rundschau“ hat hierzu einen Artikel veröffentlicht, in dem der Kreisfeuerwehrverband Euskirchen Stellung nimmt.

Der Verband erklärte, dass der Vorstoß grundsätzlich zu begrüßen sei. Dabei gehe es um die Signalwirkung und weniger um den monetären Anreiz. Eine solche Zuwendung stelle vielmehr eine Wertschätzung für die geleistete ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr dar. Gleichwohl wäre es wünschenswert, eine einheitliche Lösung für alle Feuerwehrangehörigen im Kreis Euskirchen zu finden, schließlich arbeiten diese in vielen Einsatzkonzepten Schulter an Schulter. Die Prüfung der Machbarkeit und Umsetzung falle jedoch in den Verantwortungsbereich der jeweiligen Kommune.

Aus Sicht des Kreisbrandmeisters wurde darauf hingewiesen, dass bei der Betrachtung alle Helferinnen und Helfer berücksichtigt werden sollten, die in der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr im Rahmen der gesetzlichen Aufgabenstellung tätig werden. Also auch die Mitglieder der Hilfsorganisationen, die bspw. in Schnelleinsatzgruppen bei größeren Schadenslagen zum Einsatz kommen.

Den Artikel finden Sie hier.

 

Klausurtagung der Kreisjugendfeuerwehr

PRÜM. In bewährter Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. fand die jüngste Klausurtagung des Kreisjugendfeuerwehrausschusses in der Jugendherberge in Prüm statt. Im Mittelpunkt stand dabei der Zukunftsworkshop, bei dem vielfältige Fragen zur Entwicklung der Jugendfeuerwehren erörtert wurden.

Bereits vor zwei Jahren hatten die Stadt- und Gemeindejugendwarte gemeinsam mit der Kreisjugendfeuerwehr dieses Thema in ihre Agenda aufgenommen. Im Vorfeld der Vorstandsneuwahlen Anfang Mai galt es nun, Rahmenbedingungen für Arbeit des neuen Vorstandsteams bis 2022 auszuloten. Ganz wichtig war dabei, die unterschiedlichen Positionen und Erwartungshaltungen abzuklopfen, so Kreisjugendfeuerwehrwart Volker Brandhoff. Insbesondere mehr Transparenz und eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit wurden durch die Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer erarbeitet. Auch der Migrantenanteil in den Feuerwehren soll erhöht werden. Zudem soll eine Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion stattfinden.

 


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