Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Zweites NEF in Euskirchen im Dienst

EUSKIRCHEN. Am Marien-Hospital in Euskirchen wurde zum 1. August 2013 ein vierter Notarztdienst für den Kreis Euskirchen eingerichtet. Damit steht ab sofort zwischen acht und 20 Uhr ein zweites Notarzteinsatzfahrzeug in der Kreisstadt bereit. „In dieser Zeitspanne laufen in der Rettungsleitstelle die meisten Einsätze auf“, so Udo Crespin, Leiter der Abteilung Gefahrenabwehr. Aufgebaut ist das neue Notarzteinsatzfahrzeug auf einem 217-PS-starken BMW der 5er-Reihe. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf rund 85.000 Euro.

Hintergrund der Einrichtung sind neben der Novellierung des Rettungsbedarfsplanes vor allem die angestiegenen Einsatzzahlen. Von 5.800 jährlichen Notfalleinsätzen im Kreisgebiet hatte der Notarztdienst des Marien-Hospitals im dicht bevölkerten Nordkreis mit rund 2.500 Einsätzen fast die Hälfte übernommen. Kam es zu Engpässen, wurden die Notärzte aus Mechernich und Schleiden, mitunter aber auch aus dem Rhein-Sieg- und dem Rhein-Erft-Kreis eingesetzt.

„Der Bürger greift heute schneller zum Notruf“, erläuterte Landrat Günter Rosenke den Anstieg der Einsatzzahlen. Veränderte Krankheitsbilder, der demographische Wandel mit einer immer älteren werdenden Bevölkerung, aber auch der mitunter nicht vorhandene Kontakt zu Nachbarn oder Verwandten, die sich kümmern könnten, seien einige der Gründe. Zudem seien die Menschen heute aufgeklärter, erläutert Udo Crespin: „Die Bürger kennen die Anzeichen von schweren Erkrankungen wie Schlaganfällen oder Herzinfarkten und wissen, wann schnelle Hilfe erforderlich ist.“ Hinzu kommen noch die Einsätze im innerklinischen Transport, die häufig von einem Arzt begleitet werden müssen. Von den beiden Notarztdiensten am Standort Euskirchen werden 83 000 Menschen versorgt. Das sind rund 43 Prozent der Bevölkerung im Kreis Euskirchen.

Landrat Günter Rosenke sprach im Rahmen einer kleinen Feierstunde von einem historischen Datum in Sachen medizinischer Notfallversorgung. Prof. Dr. Heinz Michael Loick, der ärztliche Leiter des Marien-Hospitals, bezeichnete die Einrichtung als eine große Herausforderung für sein Haus, der man sich aber gerne gestellt habe. Im Marien-Hospital wurde jeweils eine zusätzliche fachärztliche Stelle in der Anästhesie, der Chirurgie und der Inneren Medizin geschaffen, um den notärztlichen Dienst zu gewährleisten. Dies setzt auch eine entsprechende Weiterbildung für die eingesetzten Notfallmediziner voraus, so Loick. Der Kreis Euskirchen, dessen Mitarbeiter das neue Fahrzeug steuern, rechnet nach Angaben von Landrat Rosenke mit zusätzlichen Personalkosten in Höhe von rund 80.000 Euro.

 

Zentrale Blutspende im Kreis Euskirchen

FIRMENICH. Am 11. August 2013 findet von 11 bis 17 Uhr die achte zentrale Blutspende in der Kultur- und Freizeitfabrik "Zikkurat" an der B 266 in Firmenich statt.

Daran beteiligen sich traditionell auch die Angehörigen der Hilfsorganisationen mit ihren Familien, Freunden und Bekannten.

Für jeden Teilnehmer gibt es ein kleines Dankeschön der Eifeltherme Zikkurat. Die teilnehmerstärkste Gruppe wird der Presse vorgestellt und erhält einen Sonderpreis. Unter allen Erstspendern wird ein Reisegutschein in Höhe von 500 Euro ausgelost. Die Veranstaltung wird in bewährter Form vom DRK Kreisverband Euskirchen unter Mitwirkung zahlreicher Helfer durchgeführt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 23. Juli 2013 um 16:07 Uhr
 

Sachstand zur Digitalfunkeinführung

KREIS EUSKIRCHEN. Die Vorbereitungen zur Umstellung des Sprechfunkverkehrs auf den Digitalfunk laufen im Kreis Euskirchen weiterhin auf Hochtouren. Derzeit wird vor allem die Beschaffung weiterer Endgeräte für die Feuerwehren und Hilfsorganisationen forciert. Auch die Ausstattung der Einsatzfahrzeuge mit Digitalfunkgeräten schreitet voran, berichtete Dipl. Ing. Ralf Unterstetter, der die Einführung der neuen Technik in der Abteilung 38/Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung begleitet.

Die bereits vorhandenen Geräte erhalten zurzeit ein neues Betriebssystem. Zudem gibt es ein neues „fleetmapping“, eine Zusammenstellung der Gruppen, die mit den Funkgeräten abgewählt werden können. Neben einer veränderten Ordnerstruktur sind nun auch Gruppen aus Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die vollständige Liste der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben für das Land Nordrhein-Westfalen hinterlegt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. Juli 2013 um 09:30 Uhr Weiterlesen...
 


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