Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Kreis leistet Unterstützung in Hochwassergebieten

KREIS EUSKIRCHEN. Nach den verheerenden Hochwassern in Süd- und Ostdeutschland erreichte die Rettungsleitstelle am Donnerstag, 6. Juni, ein Amtshilfeersuchen des Landes Sachsen- Anhalt. Zur Unterstützung in den Einsatzleitungen der Hochwassergebiete wurden dringend Führungskräfte für die Stabsarbeit benötigt. Die dort eingesetzten Helferinnen und Helfer sind seit Tagen im Einsatz und haben die Grenzen ihrer Belastbarkeit erreicht.

Aus dem Kreis Euskirchen rückten am Mittag der stellvertretende Kreisbrandmeister Harald Heinen und der Bereichsleiter Einsatzdienste beim DRK, Bert Spilles, zur Berufsfeuerwehrwache nach Leverkusen aus. Dort wird die sogenannte „Mobile Führungsunterstützung Rheinland“ koordiniert. Dabei handelt es sich um einen Pool aus speziell qualifizierten Einsatzkräften der Hilfsorganisationen, die bei größeren Schadenslagen in Führungsstäben eingesetzt werden können. Die Euskirchener Helfer rückten im Tagesverlauf im Verband mit weiteren Führungskräften aus dem Regierungsbezirk Köln nach Magdeburg aus.

Bereits am Mittwoch, 5. Juni, stellten die Feuerwehren im Kreis Euskirchen über 20.000 Sandsäcke für die Überschwemmungsgebiete in Bayern bereit. In Köln wurden diese zentral gesammelt und in die Schadengebiete transportiert.

Auf Anforderung des Landes Nordrhein- Westfalen wurde der im Kreis Euskirchen vorgehaltene Betreuungsplatz 500 in Alarmbereitschaft gesetzt, um die Bevölkerung und die Einsatzkräfte in Bayern zu unterstützen. Nach Erreichen des Scheitelpunktes der Flutwelle und der sich dadurch entspannenden Lage, wurde die Alarmbereitschaft im Laufe des Mittwochnachmittages aufgehoben.

Mehr dazu lesen Sie u. a. in diesem Artikel des "Kölner Stadt-Anzeigers":

http://www.ksta.de/stadt-leverkusen/hochwasser-fluthelfer-aus-der-region,15189132,23139688.html

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Juni 2013 um 06:22 Uhr
 

Neuer Einsatzleitwagen in Mechernich

MECHERNICH. Einen neuen Einsatzleitwagen (ELW 1) stellte die Löschgruppe Mechernich in Dienst. Der 163 PS-starke Mercedes Sprinter ersetzt ein Vorgängermodell auf der Basis eines VW T4 und bietet den Einsatzkräften nicht nur mehr Platz im Innenraum, sondern auch zwei vollwertig ausgestattete Funkarbeitsplätze. Neu ist auch eine ausfahrbare Markise an der Beifahrerseite.

Der Einsatzleitwagen verfügt über eine umfangreiche Ausstattung für den digitalen und analogen Funksprechverkehr, einen PC-Arbeitsplatz zur Lagedokumentation, einen Internetzugang für Recherchen sowie ein Flipchart und Magnettafeln, die sich auch außerhalb der Kabine, etwa in einer Befehlsstelle, einsetzen lassen. Neben einem Gasspürgerät ist zudem ein Notfallkoffer mit AED verlastet. Zur Absicherung wurden ein Heckabsicherungssystem sowie zwei LED-Dachbalken installiert.

Am 9. Mai 2013 wurde das neue Fahrzeug im Rahmen des Familienfestes der Löschgruppe feierlich in Betrieb genommen. Den Segen spendeten Pfarrer Michael Stöhr und Diakon Manfred Lang.

 

Ausschuss tagte zur Euskirchener Feuerwache

EUSKIRCHEN. Die Feuerwehr der Kreisstadt Euskirchen soll eine neue Feuerwache erhalten. Nach einem Bericht der "Kölnischen Rundschau" stimmte der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften für einen Neubau im Bereich der Danziger Straße.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. Mai 2013 um 15:14 Uhr
 


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