Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Diskussion zu Kinderfeuerwehren

KREIS EUKSIRCHEN. Nach einem Vorstoß der CDU-Fraktion im Landtag, im Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung (FSHG NRW) die Einrichtung von Kinderfeuerwehren zu verankern, kam es auch im Kreis Euskirchen zu einer Medienberichterstattung zu dem Thema.

In dem Gesetzentwurf heißt es wörtlich: "Durch eine Neufassung des § 9 wird zugelassen, dass Kinder im Alter von sechs bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres in Kinderfeuerwehren an die Tätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehren herangeführt werden können."

Der Kreisfeuerwehrverband hat sich zu der Frage wie folgt positioniert: "Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels kann die Einrichtung von Kinderfeuerwehren eine Option sein, weitere Mitglieder für die Freiwilligen Feuerwehren zu gewinnen. Allerdings gibt es bislang kein Konzept, das die Umsetzung dieses Gedanken beschreibt. Die Betreuung von Kindern ab dem sechsten Lebensjahr stellt eine besondere Herausforderung in pädagogischer und personeller Hinsicht dar. Ungewiss ist etwa, wie Betreuerinnen und Betreuer sachgerecht qualifiziert oder wie Ausbildungsdienste tagsüber organisiert werden können.

Zurzeit engagieren sich 169 Jugendwarte, Stellvertreter und Helfer in der Nachwuchsarbeit. Kreisweit zählen wir rund 710 Mitglieder in den Jugendfeuerwehren."