Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Leiter des Brandschutzzentrums a. D. verstorben

KREIS EUSKIRCHEN. Den Feuerwehren im Kreis Euskirchen gehören zurzeit 4.301 Einsatzkräfte an. Von einem der bekanntesten Mitglieder müssen wir uns nun für immer verabschieden. Am vergangenen Mittwoch verstarb der langjährige Leiter des Brandschutzzentrums des Kreises Euskirchen, Brandinspektor Hans Steffens.

Steffens trug maßgeblich zum Aufbau des Analogfunknetzes der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr im Kreis Euskirchen bei, insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung der Gleichwellentechnik. Nachfolgend zeichnete er federführend für dessen Wartung und Unterhaltung verantwortlich. Als Leiter der Brandschutzzentrums engagierte er sich auch hinsichtlich der Unterstützung der Kreis-Feuerwehrschule. „Hans Steffens hat immer einen Kompromiss gefunden“, hob der Vorsitzendes des Kreisfeuerwehrverbands, Kreisbrandmeister Udo Crespin, die ausgleichende Art von Hans Steffens hervor. Vor allem schätzen ihn die Feuerwehrangehörigen ­– im Ehrenamt wie auch in der Hauptamtlichkeit – für sein stets offenes Ohr und seine große Hilfsbereitschaft.

Während er im Hauptamt zu praktisch zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar war, pflegte er als Leiter des Brandschutzzentrums einen stets herzlichen Kontakt zu den Löschgruppen im Kreis Euskirchen. Die Sorgen und Nöte, Strukturen und Stärken der ehrenamtlichen Wehren waren Hans Steffens bestens bekannt, schließlich trug er selbst Führungsverantwortung in der Freiwilligen Feuerwehr. Bereits im Juni 1969 war er in die Löschgruppe Rescheid eingetreten, deren Leitung er 1990 übernahm und bis 2011 fortführte. Im nahezu gleichen Zeitraum war Steffens Löschzugführer der Löschzugs 3 der Gemeindefeuerwehr Hellenthal.

Auch nach seinem Übertritt in die Ehrenabteilung blieb Hans Steffens ein engagierter Mitstreiter im Feuerschutz. An der Seite von weiteren Freiwilligen brachte er seinen ausgeprägten Erfahrungsschatz bei der Verwaltung von Funk- und Atemschutzangelegenheiten in der Gemeindefeuerwehr Hellenthal ein. „Wir konnten stets von seinen Fachkenntnissen profitieren“, berichtete der Leiter der Feuerwehr, Gemeindebrandinspektor Ulrich Berners. „Er wird uns an vielen Stellen fehlen“.

Die Beerdigung findet statt am Freitag 02.06.17 um 15.00 Uhr an der Leichenhalle (befindet sich unmittelbar hinter dem Gerätehaus) in Rescheid. An die Beisetzung schließen sich die Exequien in der Pfarrkirche St. Barbara Rescheid an.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 27. Mai 2017 um 16:49 Uhr