Kreisfeuerwehrverband Euskirchen e.V.

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Ausgedehnter Waldbrand - bis zu 10.000 Quadratmeter betroffen

MECHERNICH. Ein ausgedehnter Waldbrand löste am späten Samstagnachmittag (24. Juni 2017) einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. In dem Naherholungsgebiet "Altus-Knipp" bei Mechernich standen rund 8.000 bis 10.000 Quadratmeter Fichten- und Kiefernwald in Flammen. Starker Wind fachte das Feuer an und begünstigte die Ausbreitung in einer Hanglage.

 

Gegen 17.10 Uhr wurden die Feuerwehren der Stadt Mechernich zu einer "unbekannten Rauchentwicklung" alarmiert. Sowohl von der Ortslage Kommern aus, als auch aus Richtung des Mühlenparks, versuchten die Einsatzkräfte zunächst den Brand zu lokalisieren. Dabei konnten sie nur fußläufig vorgehen. Mitunter mussten bis zu 1.000 Meter lange Schlauchleitungen gelegt werden, um eine Brandbekämpfung einleiten zu können.

Unter der Einsatzleitung von Ralf Eichen wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Die Einsatzleitung wurde auf dem Parkplatz des Mühlenparks eingerichtet, von wo aus Eichen mit Bürgermeister Hans-Peter Schick und dem stellv. Kreisbrandmeister Harald Heinen die Koordination des Einsatzes übernahm. Neben der Feuerwehr der Stadt Mechernich wurden auch zusätzliche Löschzüge aus den Kommunen Euskirchen, Zülpich, Kall und Schleiden alarmiert, um die Löscharbeiten zu unterstützen und die verwaisten Gerätehäuser im Stadtgebiet Mechernich zu besetzen. Zusätzlich entsendete die Bundeswehrfeuerwehr ein geländefähiges Großraumtanklöschfahrzeug. In der Rettungsleitstelle wurde vorsorglich ein Einsatzstab gebildet, da sich das Ausmaß des Brandes zunächst kaum einschätzen ließ.

Erst eine Lufterkundung mit einem Polizeihubschrauber ließ am frühen Abend eine Übersicht über das betroffene Schadensgebiet zu. Zwischenzeitlich hatte der massive Löschangriff Wirkung entfaltet. Nicht zuletzt auch, weil dem Löschwasser Schaummittel beigefügt worden war, um das Eindringen in den Boden zu begünstigen. Durch das Brandschutzzentrum des Kreises Euskirchen wurden dazu mehrere tausend Liter Schaummittel zur Einsatzstelle gebracht.

Bis auf eine Brandwache konnten am späten Abend alle Einsatzkräfte entlassen werden. Ein angeforderter Hubschrauber mit einem Außenlastbehälter zum Abwurf von Löschwasser kam nicht mehr zum Einsatz.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Juni 2017 um 23:25 Uhr